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Gefahrgut-Transport

Mit GO! steht Ihnen beim Versand von Gefahrgut ein Partner zur Seite, der nicht nur mit maximaler Sorgfalt arbeitet und absolute Sicherheit gewährleistet, sondern außerdem mit allen gesetzlichen Vorschriften und Anforderungen bestens vertraut ist.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer:

Download Flyer Gefahrgut-Transport (PDF)

Die Gefahrgut-Beauftragten Ihrer GO! Station beraten Sie gern ausführlich.

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Wichtige Informationen zu Gefahrgut Versand.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

Versandbedingungen

Der Transport von Gefahrgütern über das GO! System ist an die folgenden Bedingungen geknüpft:

  • Abschluss eines schriftlichen Beförderungsvertrages
  • Vollständige Absender-/Empfängerangaben
  • Komplette Klassifizierungsangaben
  • Anzahl und Beschreibung der Versandstücke
  • Mengenangaben je UN-Nummer
  • Erklärungen gemäß Sondervereinbarungen oder Einzelausnahmen
  • Bei Leergut die Beförderungskategorie des zuletzt transportierten Stoffes
  • Telefonisches Avis (Gefahrgutaufträge können nicht über die GO! Online-Auftragsmaske im Internet eingegeben werden!)

GO! übernimmt ausschließlich Gefahrgutsendungen, die gesetzeskonform verpackt und vorschriftsmäßig gekennzeichnet sind. Transporteinschränkungen erfragen Sie bitte bei Ihrer GO! Station. Gerne beantworten wir Ihnen darüber hinaus auch Ihre individuellen Fragen zum Thema Gefahrguttransporte mit GO!.

Unter der kostenlosen Servicenummer 0800/859 99 99 erreichen Sie die nächstliegende
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GO! Sicherheitsstandards

Beim Thema Gefahrgut steht kompromisslose Sicherheit für uns an erster Stelle und hat oberste Priorität.

  • Umfangreich geschulte „beauftragte Personen“ beraten Sie als kompetente Gefahrgut-Ansprechpartner in allen regionalen GO! Stationen.
  • Alle Transportfahrzeuge, mit denen wir kennzeichnungspflichtige Beförderungen von gefährlichen Gütern durchführen, sind mit der erforderlichen Schutzausrüstung und Kennzeichnung ausgestattet.
  • Über die GO! Auftragsannahme werden die benötigten Gefahrgutdaten aktiv abgefragt. So ist gewährleistet, dass die Beförderungs- und Begleitpapiere immer die gesetzlich geforderten Inhalte aufweisen. Online erfasste Daten werden mit aktuellen Stoffdaten des ADR (Europäisches Übereinkommen für die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße) verglichen und auf Plausibilität geprüft.
  • GO! übernimmt ausschließlich Gefahrgutsendungen, die eine gesetzeskonforme Verpackung in einwandfreiem Zustand vorweisen und vorschriftsmäßig gekennzeichnet und bezettelt sind.
  • Zusammenladeverbote gemäß ADR werden penibel beachtet.
  • Gefahrgutsendungen werden im zentralen GO! Sortierzentrum (HUB) an separaten Produktionssträngen, getrennt von allen anderen Overnight-Sendungen sortiert.

 Verpackung und Kennzeichnung

GO! transportiert ausschließlich Gefahrgutsendungen, die gesetzeskonform verpackt und vorschriftsmäßig gekennzeichnet sind.

Verpackung

Die Gefahrgüter der meisten Klassen sind einer bestimmten Verpackungsgruppe zugeordnet. Der entsprechende Gefahrengrad hat unmittelbaren Einfluss auf die zu verwendende Verpackungsqualität.

Verpackungsgruppe Gefahrengrad des Gutes
I hohe Gefährlichkeit (X-codierte Verpackung)
II mittlere Gefährlichkeit (X oder Y-codierte Verpackung)
III geringe Gefährlichkeit (X, Y oder Z-codierte Verpackung)

Kennzeichnung

Jedes Versandstück ist deutlich und dauerhaft mit der UN-Nummer des enthaltenden Gefahrguts zu beschriften. Die vorgeschriebenen Kennzeichnungen müssen gut sichtbar und lesbar sein und der Witterung ohne nennenswerte Beeinträchtigung standhalten. Jedes Versandstück, welches gefährliche Güter oder Gegenstände enthält, ist mit den vorgeschriebenen Gefahrzetteln zu versehen, es sei denn, eine Sondervorschrift (z. B. begrenzte Mengen) besagt etwas anderes.
Ein Gefahrzettel für Versandstücke besitzt die Form eines auf die Spitze gestellten Quadrats, welches mindestens eine vorgeschriebene Seitenlänge von 100 mm aufweist.

Beispiel:

Gefahrgutklasse 5.1. –Entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe.

Begriffsdefinitionen und Erläuterungen

ADR

ADR steht für Accord Européen relatif au transport international des marchandises dangereuses par route. Das europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße regelt en détail die Vorschriften und Pflichten für alle am Versand von Gefahrgut Beteiligten.

Freistellungsregelung für Gefahrgut in begrenzten Mengen (LQ)

Für viele Gefahrgüter der Klassen 2, 3, 4.1, 4.2, 4.3, 5.1, 5.2, 6.1, 8 und 9 existiert eine spezielle Regelung im ADR, welche diese Gefahrgüter unter Einhaltung bestimmter Kriterien von den Vorschriften des ADR befreit. Näheres dazu regelt das Kapitel 3.4 des ADR/RID. Die Buchstaben „LQ“ bedeuten „Limited Quantities“, also Gefahrgut in begrenzten Mengen.

Gefährliche Stoffe vs. Gefahrgut

Gefährliche Stoffe sind Stoffe oder Stoffgruppen, die als gefährlich zu bewerten sind. Diese werden z.B. im Chemikaliengesetz, Sprenggesetz etc. definiert und unterliegen den dazugehörigen Verordnungen wie z.B. der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV). Hier werden alle Stoffe erläutert, die explosionsgefährlich, ätzend, brandfördernd, reizend, hochentzündlich, sensibilisierend, leichtentzündlich, krebserzeugend, fruchtschädigend, sehr giftig, erbgutverändernd, giftig, chronisch schädigend und mindergiftig umweltgefährdend sind. Zuzüglich wird ihre Einstufung, Kennzeichnung, Lagerung, Verpackung sowie der Umgang und die Verarbeitung mit dem Stoff geregelt.

Als Gefahrgut werden Stoffe und Gegenstände angesehen, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren ausgehen können. Es ist zu prüfen, ob es sich hierbei um gefährliche Güter im Sinne der Gefahrgutvorschriften für die einzelnen Verkehrsträger handelt. Ist dies der Fall, werden aus Gefahrstoffen im Beförderungsfall Gefahrgüter. Angaben zur Klassifizierung für ein Gefahrgut findet man unter Punkt 14 des betreffenden EG-Sicherheitsdatenblattes!

Identifizierung

Gefahrgüter werden über eine Gefahrgutliste identifiziert, welche die jeweils zu befolgenden Transportvorschriften enthält. Die Liste beinhaltet ungefähr 3.000 Gefahrgüter oder Sammeleinträge und umfasst die exakte Transportbezeichnung und die UN-Identifikationsnummer des zu versendenden Produktes, z. B. Schwefelsäure – UN 1830. Im Rahmen der GO! Auftragsannahme gewährleistet die aktive Abfrage der benötigten Gefahrgutdaten, dass Beförderungs- und Begleitpapiere die gesetzlich geforderten Inhalte aufweisen. Hierbei werden online die erfassten Daten mit aktuellen Stoffdaten des ADR verglichen und auf Plausibilität geprüft.

Klassifizierung

Damit ein Stoff bzw. Gut mit gefährlichen Eigenschaften nach den Gefahrgutbeförderungsvorschriften identifiziert werden kann, sind bestimmte Informationen erforderlich. Diese Informationen liefert die Klassifizierung. Sie wird auch benötigt um die Bedingungen für einen Transport festzulegen, wie z.B. Beförderungsverbote, Freistellungen, erlaubte Beförderungsarten etc.

  • Für eine korrekte Klassifizierung ist der Absender/Verlader verantwortlich!
  • Sind die chemischen und physikalischen Eigenschaften bekannt, muss der Stoff nach den entsprechenden Prüfkriterien für die einzelnen Klassen eingestuft werden.
  • Bei Lösungen und Gemischen, wie z. B. Abfällen kann es u. U. erforderlich werden, chemische Analysen durchführen zu lassen.

Eine exakte Klassifizierung von gefährlichen Gütern muss folgende Angaben enthalten:

  1. UN-Nummer des Stoffes
  2. Korrekte chemisch-technische Bezeichnung
  3. Gefahrzettel der Haupt- und evtl. Nebengefahr(en)
  4. Verpackungsgruppe (I,II oder III)*

*Für Klassen 1, 2, 5.2, z. T. 6.2 und 7 gibt es keine Verpackungsgruppe

UN-Identifikationsnummer

Weltweit werden Stoffe, Lösungen oder Gemische zur Identifizierung einer vierstelligen Zahl zugeordnet, die von der UNO vergeben wird. Diese UN-Identifikationsnummer oder Stoffnummer erscheint im gesamten Beförderungskreislauf. Beim Transport von Gefahrgut ist jedes Versandstück deutlich und dauerhaft mit der UN-Identifikationsnummer des enthaltenen Gefahrguts zu beschriften.

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