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Das Augsburger Puppentheatermuseum „die Kiste“

Das Augsburger Puppentheatermuseum „die Kiste“

Wo wohnt König Kalle Wirsch? Natürlich in einer Höhle, wo sonst. Urmel, Mama Wutz und Wawa? Ganz klar, die sind auf Titiwu zu Hause. Und Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer? Lummerland – richtig. Auf 570 Quadratmetern sind all die berühmten Marionetten der Augsburger Puppenkiste in ihrer „natürlichen Umgebung“ zu bewundern. Bühnenbilder, Entwürfe und Kostümzeichnungen sind liebevoll zwischen den Kisten dekoriert. Der wahre Puppenkistenfan kann sich in aller Ruhe in die Welt der Stars an Fäden versenken, die fantasievollen Details studieren und die Szenerie vor seinem geistigen Auge lebendig werden lassen. Freilich ist auch Spannendes über die Macher des Marionettentheaters zu erfahren. Und wer die Helden aus Holz in Aktion erleben will, der hat die Gelegenheit, in zwei kleinen Kinos die TV-Hits aus über 50 Jahren Augsburger Puppenkiste zu genießen. Kleine Besucher, die ihre Lieblingsfiguren selbst zu Papier bringen wollen, können sich in der Malecke austoben. Dreimal jährlich wechselnde Sonderausstellungen, Workshops und Seminare zum Thema Figurentheater runden das Programm des Museums ab. Im Augsburger Puppentheatermuseum wird für zweieinhalb Stunden Erinnerung lebendig, es garantiert ein aufregendes Wiedersehen mit der Kindheit und viel Raum zum Träumen. Seit der Eröffnung 2001 besuchen Menschen in einer Altersspanne zwischen 4 – und 80 Jahren die Dauer- und Sonderausstellungen. Das Museum „die Kiste“ ist das erfolgreichste Puppentheatermuseum Europas.
www.diekiste.net

Handballer des TSV Unterhaching sichern sich am letzten Spieltag den Klassenerhalt

Handballer des TSV Unterhaching sichern sich am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Landesliga Süd!

Mit einem ungefährdeten 34:26-Erfolg im Heimspiel gegen den ESV München-Laim holte die 1. Herrenmannschaft des TSV Unterhaching am letzten Spieltag vor 300 Zuschauern die nötigen Punkte zum Verbleib in der Landesliga.

Schon zu Saisonbeginn war klar, dass es das schwierigste Jahr in der Geschichte der Hachinger Handballer werden sollte. Nach einem kompletten Umbruch in der Handballabteilung verließen sechs Stammspieler den Verein und schlossen sich höherklassigen Teams an. Neben den personellen Aderlass hatte der TSV ein weiteres Problem: durch eine anstehende Ligareform, bei der aus drei Landesligen künftig nur noch zwei werden, musste bei zwölf Teams der 6. Tabellenplatz erreicht werden, um sich für die neue Liga zu qualifizieren.

Mit den verbliebenen Spielern sollte dieses Vorhaben umgesetzt werden. Den Abgängen standen mit Stefan Dietel, Ardian Leti und Philipp Fohr drei viel versprechende Neuzugänge gegenüber. Der Saisonstart mit 6:4 Punkten unter dem neuen Trainer Armin Putzke stimmte alle Beteiligten zuversichtlich. Wie es das Schicksal wollte, stand kurz vor Ende der Rückrunde keiner der Neuzugänge mehr im Kader. Stefan und Ardian verließen München berufsbedingt und Philip zog sich leider einen Kreuzbandriß zu. Es folgte eine Niederlagenserie, nach dem 9. Spieltag hatte der TSV 6:12 Punkte auf dem Konto. Das Ziel Klassenerhalt schien in weiter Ferne.

Die Verantwortlichen zogen kurz vor Weihnachten die Reißlinie. Vor den Spielen gegen den Kissinger SC und den ESV Laim wurden erstmals ehemalige Akteure reaktiviert, um in diesen beiden Partien wieder zu punkten und mit ein wenig Ruhe in die Winterpause zu gehen. Der Plan funktionierte, mit einem Sieg und einem Unentschieden kamen drei weitere Zähler auf die Habenseite (9:13 Punkte nach der Vorrunde).

In der Rückrunde passierte dann etwas, was den TSV Unterhaching von vielen anderen Vereinen unterscheidet. Einige (zugegeben ältere) Spieler erklärten sich bereit, aus ihrem handballerischen Ruhestand zurückzukehren und alles für das Saisonziel der Abteilung zu geben. Mit Kalle Kißling und Alex Birner kamen zwei ehemalige Regionalliga-Spieler für komplette Rückrunde zurück. Udo Radzio, Wolfgang Winter, Gregor Buchberger, Christoph Ernesti und Thomas Löffler streiften sich aushilfsweise das Trikot über. Im Saisonendspurt übernahmen die Interimstrainer Tom Brenner/Christoph Ernesti das Zepter vom scheidenden Trainer Armin Putzke, der zum TSV Trudering wechselt. Alle drei Spiele unter ihrer Leitung wurden souverän gewonnen.

Dieser personelle Kraftakt sollte belohnt werden. In den letzten neun Saisonspielen gewannen die Hachinger sieben Spiele und konnten mit 23:21 Punkten in der Endabrechnung sogar den 5. Tabellenplatz erreichen. Eine geschlossene Teamleistung, die viele Gegner überraschte, brachte letztlich den so wichtigen Klassenerhalt.

Nachdem das Saisonziel erreicht wurde, wird sich der TSV künftig wieder in ruhigeren Fahrwassern bewegen. Mit dem Ex-Profi Jan Greger (31) wurde ein junger und engagierter Trainer verpflichtet, zudem stehen bereits fünf Neuzugänge fest. Darunter auch zwei Spieler, die nach nur einem Jahr wieder nach Haching zurückkehren. Weitere Neuzugänge werden noch folgen, so dass sich die „Alten“ wieder beruhigt in die Handballrente begeben können.

Die Hachinger Handballer freuen sich auf die kommende Saison 2008/2009 und spannende Aufgaben in der zweigleisigen Landesliga, für die wir mit „GO!“ einen zuverlässigen Partner an unserer Seite haben!
www.haching.de

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